Dr. Hannes Smonig ist leitender Anästhesist und ärztlicher Geschäftsführer im Sanatorium St. Leonhard. Als Spezialist für geburtshilfliche Anästhesie führt Dr. Smonig seit nunmehr über 20 Jahre Epiduralanästhesien durch und ist ein Wegbereiter dieser Methode in Graz.
Die Epiduralanästhesie ist die wirkungsvollste Methode zur Bekämpfung von Geburtsschmerzen. Wir bieten im St. Leonhard eine besondere Form, die sogenannten "walking-epidural" an. D.h. Sie fühlen zwar die Wehen, jedoch nur so stark, daß sie leicht damit zurechtkommen, sind aber üblicherweise in der Lage, herumzugehen.
Durchführung
Im Bereich der Lendenwirbelsäule wird mit einer Kanüle ein Zugang zum Epiduralraum (ein Spalt zwischen dem Wirbel und der harten Hirnhaut - Dura mater) geschaffen. Durch die Nadel wird ein dünner Katheter in den Epiduralraum geschoben und an der Haut mit einem Pflaster fixiert. Durch den Katheter wird dann ein Lokalanästhetikum in sehr großer Verdünnung und eine kleine Dosis eines starken Schmerzmittels gespritzt. Der Katheter bleibt bis nach der Geburt an seinem Platz, damit bei Bedarf Medikamente nachgespritzt werden können.
Wirkung
Bei 93% aller Frauen tritt nach wenigen Minuten zufriedenstellende Schmerzstillung ein. Manchmal hilft gerade dieser Effekt einen Kaiserschnitt zu vermeiden, weil die Schmerzen in diesen Fällen ohne Anästhesie zum Geburtshindernis werden .
Nebenwirkungen
Bei 1-2 von 100 Frauen kann es zu Kopfschmerzen kommen, die sich innerhalb von 5 Tagen bessern, in hartnäckigen Fällen kann ein sogenannter "bloodpatch" angelegt werden, wodurch die Kopfschmerzen in der Regel sofort aufhören. In seltenen Fällen tritt keine oder nur halbseitige Schmerzfreiheit ein. Dauerhafte Nervenschäden sind extrem selten.

In unserer Geburtenklinik haben schon viele Babys das Licht der Welt erblickt.
Näheres dazu erfahren Sie in der Informationsbroschüre "Geburtenklinik Sanatorium St. Leonhard" oder auf unserer Website.