Die Curettage ist die häufigste gynäkologische Operation. Sie wird durchgeführt aus diagnostischen therapeutischen Gründen, z.B. zur Beendigung einer Blutungsstörung.
Die Ursachen für Blutungsstörungen (unregelmäßige oder zu starke Blutungen, Dauerblutungen oder Blutungen nach den Wechseljahren) sind zumeist gutartiger Natur, d.h. hormonell oder z.B. durch Myom- oder Gebärmutterschleimhautpolypen bedingt. Manchmal kann eine Blutungsstörung auch ein Hinweis auf eine bösartige Erkrankung sein.
Andere Gründe für eine Gebärmutterausschabung sind Fehlgeburten, da trotz Blutung oftmals noch Gewebsreste in der Gebärmutter verbleiben, die in der Folge Blutungen, Entzündungen oder Verklebungen hervorrufen können.
Der Eingriff wird im Allgemeinen in Vollnarkose durchgeführt und dauert ca. 15 Minuten, mit Schmerzen nach der Operation ist nicht zu rechnen.
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