Bei diesem Eingriff wird die Gebärmutter mit Flüssigkeit gefüllt, um sich zu entfalten. Mit einem bleistiftdicken, optischen Instrument kann der Innenraum der Gebärmutter inspiziert werden und gleichzeitig erlaubt ein Arbeitskanal die Operation krankhafter Veränderungen mit Spezialinstrumenten.
So können zum Beispiel Polypen (Schleimhaut- oder Muskelwucherungen), die bei einer Curettage alleine häufig nicht entfernt werden können, entfernt werden. Bei Blutungsstörungen kann durch die sogenannte Endometriumablation oft eine Besserung der Blutungen erzielt werden und eine Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) in vielen Fällen vermieden werden.
Der Eingriff dauert im Regelfall 20 bis 30 Minuten , wird in Narkose oder Regionalanästhesie durchgeführt, die Aufenthaltsdauer beträgt 2 bis 3 Tage.
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