Eine Konisation ist ein kleiner operativer Eingriff, der notwendig werden kann, wenn die regelmäßig durchgeführten gynäkologischen Abstrichuntersuchungen Zellveränderungen zeigen. Bei diesem Eingriff wird Gewebe im Bereich des äußeren Muttermundes (Portio) entnommen. Es gibt verschiedene chirurgische Techniken (Skalpell, Laser, elektrische Schlinge), um eine Konisation durchzuführen.
Bei einer Konisation wird Gewebe im Bereich des äußeren Muttermundes in Form eines Kegels (Konus) entfernt. Tiefe und Breite des Konus richten sich nach dem Lebensalter der Patientin, nach Lokalisation des pathologischen Befundes und nach dem vor der Operation erhobenen Befund. Am Ende des Eingriffes wird die entstandene Wundfläche elektrisch verschorft.
Die Dauer der Operation beträgt durchschnittlich zwischen 20 und 30 Minuten, wird in Allgemeinanästhesie oder Regionalanästhesie durchgeführt, die Dauer des stationären Aufenthaltes beträgt 3-4 Tage.
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