Nach der Geburt ihres ersten Kindes im Wiener AKH stand für Christine Wenger fest: So nicht, das sollte man anderen Frauen ersparen.
Die Folge dieses Erlebnisses: Die damalige Kinderkrankenschwester absolvierte die Hebammenausbildung und begann, gemeinsam mit Elisabeth Kordik - selbst ehemalige Kinderkrankenschwester - als freie Hebamme zu arbeiten.
Leicht hatten es die beiden „Pionierinnen", die auch zu Hausgeburten kamen, damals nicht, aber mit der Zeit galten die Namen Kordik und Wenger in eingeweihten Kreisen als eine Art Gütesiegel. Inzwischen beträgt der Anteil an Hausgeburten im Verhältnis zu Sanatoriumsgeburten etwa 50:50.
Christine Wenger hält es mit dem Wegbereiter der "sanften Geburt", Frederic Leboyer: "Vergiss alles, was du gelernt hast", wenngleich sie der Begriff der "sanften Geburt" ein wenig stört, er ist ihr schlichtweg zu beschönigend: "Sanft sollte man nur mit dem Baby umgehen."
Obwohl nahezu alle Hebammen den Zeichen der Zeit entsprechend alternativmedizinische Behandlungsmethoden in ihrem Repertoire haben, fällt der Name Wenger in diesem Zusammenhang besonders oft. Natürlich wird bei der Anwendung von Homöopathie oder Akupunktur immer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten.
Einen speziellen Buchtipp hat Christine Wenger parat: „Hebammensprechstunde", ein praktischer Ratgeber von Ingeborg Stadelmann, ragt für sie aus der Masse an Buchangeboten insofern heraus, als hier in gut nachvollziehbarer Weise sehr konkrete Tipps für Geburtsvorbereitung und Wochenbett unter Verwendung einfacher, sanfter Hausmittel gegeben werden.
Erste Geburt: 1985
Adresse: Peterstalstraße 83, 8042 Graz
Telefon: 42 63 72
Mobil: 0664 / 1856979
E-Mail: christine@hebamme-wenger.at
Homepage www.hebamme-wenger.at
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